Sondermission auf meiner Reise in Asien im Sabbatjahr

FEB, ein Kollege aus meiner Zeit bei der Automobilwoche bat mich doch während meiner Reise ein Auge auf Bullis zu haben. Es gab eine Zeit, da war Bulli für mich einfach ein silbergrauer Kater von meinen Nachbarn - wunderschön, schmusig, leider aber auch markierungswütig. Inzwischen weiss ich, dass auch der legendäre VW Bus liebevoll von seinen Fans so genannt wird. Für nicht Eingeweihte: der Name kommt nicht von der flotten Kombi BUs und LIeferwagen sondern von seinem bulligen Aussehen. Die Community ist gross; FEB betreibt eine private Website rund um die Welt des VW Bulli mit stolzen Besucherzahlen, die im Monat schon auch mal die 50.000er Grenze überschreiten.

Seit einiger Zeit läuft die Aktion "Gesucht: Bulli-Fotos aus allen Ländern der Erde"

In alten Fotoalben zu stöbern nach  Reisefotos aus der Flower-Power-Zeit, wo Daddy Cool auch echt noch cool mit Waschbrettbauch aussah, ist eine Möglichkeit. Die Alternative: entdecke in fernen Landen so ein Vehikel, vielleicht sogar einen Youngtimer aus der T1- oder T2-Generation. Ehrlich gesagt, meine Reiseroute versprach nicht gerade den Erfolg; es ist ja nicht so, dass in Asien keine Autos gebaut werden, auch Kleintransporter jeglicher Art mit Qualität und kaum schlagbaren Preisen. Einen alten Ford habe ich gesehen, auch ein Feuerwehrauto von anno 1936. Asien hat nicht nur Rolex-Replikate, sondern auch Rolls Royce-Imitate. Grottenschlecht gemacht! Oh Freude, in Laos am Strassenrand tatsächlich ein paar VW Käfers mit und ohne Bretzelscheiben! Aber weit und breit kein Bulli zu sehen!
Glaube mir, ich war mächtig stolz - und bin es noch immer -  als ich am 27. Nov. 2011 über einen waschechten Bulli in Chiang Mai auf dem Sonntagsmarkt beinahe gestolpert bin. Ein Prachtexemplar aus dem Jahre 1976, stilecht in der starken Trendfarbe orange der 70er mit weissen Akzenten. Ein T2! Fahrtauglich, zugelassen und pfiffig umgebaut als Cafemobil. Ein echtes Schmuckstück! Lack und Chrom blitzten nur so in der Abendsonne.
Ohne Aircondition geht in Asien ja gar nichts. Der Besitzer hat sich was einfallen lassen: so dient ein kleiner Ventilator, befestigt am Armaturenbrett auf der Beifahrerseite als Ersatz fuer die Klimaanlage. Und weil bekanntlich weder kalter Kaffeerauch schön macht noch kalter Kaffee schmeckt, braucht der Bulli jede Menge Strom und den bekommt er per Kabel aus der Steckdose, quasi der erste e-Bulli.

Sondermission auf meiner Reise in Asien im Sabbatjahr

FEB, ein Kollege aus meiner Zeit bei der Automobilwoche bat mich doch während meiner Reise ein Auge auf Bullis zu haben. Es gab eine Zeit, da war Bulli für mich einfach ein silbergrauer Kater von meinen Nachbarn - wunderschön, schmusig, leider aber auch markierungswütig. Inzwischen weiss ich, dass auch der legendäre VW Bus liebevoll von seinen Fans so genannt wird. Für nicht Eingeweihte: der Name kommt nicht von der flotten Kombi BUs und LIeferwagen sondern von seinem bulligen Aussehen. Die Community ist gross; FEB betreibt eine private Website rund um die Welt des VW Bulli mit stolzen Besucherzahlen, die im Monat schon auch mal die 50.000er Grenze überschreiten.

Seit einiger Zeit läuft die Aktion "Gesucht: Bulli-Fotos aus allen Ländern der Erde"

In alten Fotoalben zu stöbern nach Reisefotos aus der Flower-Power-Zeit, wo Daddy Cool auch echt noch cool mit Waschbrettbauch aussah, ist eine Möglichkeit. Die Alternative: entdecke in fernen Landen so ein Vehikel, vielleicht sogar einen Youngtimer aus der T1- oder T2-Generation. Ehrlich gesagt, meine Reiseroute versprach nicht gerade den Erfolg; es ist ja nicht so, dass in Asien keine Autos gebaut werden, auch Kleintransporter jeglicher Art mit Qualität und kaum schlagbaren Preisen. Einen alten Ford habe ich gesehen, auch ein Feuerwehrauto von anno 1936. Asien hat nicht nur Rolex-Replikate, sondern auch Rolls Royce-Imitate. Grottenschlecht gemacht! Oh Freude, in Laos am Strassenrand tatsächlich ein paar VW Käfers mit und ohne Bretzelscheiben! Aber weit und breit kein Bulli zu sehen!
Glaube mir, ich war mächtig stolz - und bin es noch immer - als ich am 27. Nov. 2011 über einen waschechten Bulli in Chiang Mai auf dem Sonntagsmarkt beinahe gestolpert bin. Ein Prachtexemplar aus dem Jahre 1976, stilecht in der starken Trendfarbe orange der 70er mit weissen Akzenten. Ein T2! Fahrtauglich, zugelassen und pfiffig umgebaut als Cafemobil. Ein echtes Schmuckstück! Lack und Chrom blitzten nur so in der Abendsonne.
Ohne Aircondition geht in Asien ja gar nichts. Der Besitzer hat sich was einfallen lassen: so dient ein kleiner Ventilator, befestigt am Armaturenbrett auf der Beifahrerseite als Ersatz fuer die Klimaanlage. Und weil bekanntlich weder kalter Kaffeerauch schön macht noch kalter Kaffee schmeckt, braucht der Bulli jede Menge Strom und den bekommt er per Kabel aus der Steckdose, quasi der erste e-Bulli.